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Eine der wohl schönsten Kleingartenanlagen Deutschlands
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Es ist einen Versuch wert, wenn man eine Rose haben möchte, nicht weiß wie sie heißt und nicht kaufen kann. Aber der Bekannte hat sie.
 
In der Regel werden in der Baumschule die Rosen nicht durch Stecklinge vermehrt sondern auf einer Wurzelunterlage durch einen T Schnitt in die Rinde und ein einschieben eines Auges der gewünschten Sorte vermehrt.
 
Nun zu der Stecklingsvermehrung von Rosen.
Benötigt wird gute Blumenerde, reifer Kompost, ein Blumentopf ca. 15 cm, ein Gefrierbeutel der möglichst gerade über den Blumentopf passt, Bewurzelungspulver aus dem Gartenmarkt und noch ein Gummiring, damit der Gefrierbeutel fest über den Blumentopf befestigt ist.
 
1.) Die günstigste Zeit für die Stecklingsvermehrung ist Mitte Juli bis Ende August, wenn die Blüten verblüht sind.
 
2.) Dann schneidet man einen kräftigen Trieb mit der verblühten Blüte fünf bis sechs Blätter tiefer, ca.3 - 5 mm unter dem Blatt ab.
 
3.) Entfernt die alte Blüte durch einen Schnitt ca. 2 – 3 mm über dem zweiten Blatt von oben.
4.) Nun werden alle Blätter bis auf das obere abgerissen, dann wird das obere Blatt halbiert.
 
5.) Der unter Schnitt wird leicht angefeuchtet und in Bewurzelungspulver getaucht.
 (Alternativ in Holzkohlenasche tauchen.)
 
6.) Die Blumenerde mit dem Kompost mischen und in den ca. 15 cm breiten Blumentopf füllen, die Erde gut anfeuchten, das Steckholz mit dem dickeren Teil in ein vorgefertigtes Loch stecken bis zur dritten Blattknospe von oben. Die Erde gut andrücken, den Gefrierbeutel über den Topf ziehen und mit dem Gummiring möglichst Luftdicht verschließen.                
 
7.) Den Topf mit dem Steckling auf den Boden an einen schattigen Platz in den Garten stellen. Im nächsten Jahr wenn er ausgetrieben ist und der Austrieb ca. 3 cm lang ist, den Beutel abnehmen. Dann erst die Erde wieder durch Gießen feucht halten.
 
8.) Die Rose im Juli auf den ausgewählten Platz verpflanzen.
 
Wenn die Rose nur ein bzw. zwei Triebe hat, die Spitzen jeweils über dem 3. Blatt abscheiden was eine Verzweigung bewirkt.
 
Wir wünsche allen Garten - und Blumenfreunden viel Erfolg beim Anwenden der Anweisung.
 

                                                                      
  * 
 
Warum werfen die Laubbäume in unseren Breiten im Herbst die Blätter ab?
 
Ganz einfach weil sie durch die Blätter assimilieren und dabei Wasser verdunstet wird, da sie im Winter Wasser nicht mehr in genügender Menge durch den Frost (Schnee und Eis) aufnehmen können und deshalb verdursten würden. (Vertrocknen)            
 
Wie geht das nun vor sich?             
Im Herbst werden die Tage kürzer und die Temperaturen sinken das merken die Laubbäume.
Zwischen Zweig und Blatt, (unterhalb der Blattknospe für das nächste Jahr) bildet sich langsam eine Korkschicht aus. Gleichzeitig nimmt der Baum langsam aus dem Blatt das Chlorophyll. (Blattgrün) Die Blätter verfärben sich von braun über gelb und rot in die verschiedensten Farben. Der Wind weht die Blätter vom Baum wenn die Korkschicht stark genug ist.
Das Chlorophyll der Blätter wird vom Baum in Zucker umgewandelt und im Stamm den Zweigen und Ästen eingelagert, durch den Zucker schützt er sich vor dem Frost.
 
Eine große Birke benötigt im Sommer an heißen Tagen rund 300 Ltr. Wasser täglich. Wenn alle Blätter einer großen Birke wie ein Pussle ausgelegt würden, so wäre eine Fläche von etwa 650 bis 700 m² damit bedeckt.

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